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Aktuelles rund um Bernau bei Berlin

❌ Aktuelle Informationen zum Umgang mit Corona❌

Allgemeine Informationen

Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus werden in der Stadt Präventionsmaßnahmen getroffen. Diese sollen das Ausbreitungstempo des Virus verlangsamen und die Gefahren für jeden einzelnen minimieren.

Die Stadt Bernau bei Berlin bittet die Bürger*innen, Ruhe zu bewahren und dennoch den Alltag mit Bedacht zu planen und zum Beispiel jedwede Art von Treffen mit vielen Menschen zu vermeiden.

In Ihrer Nachbarschaft leben Angehörige der Risikogruppe (65+, geschwächtes Immunsystem) und Sie wollen Hilfe anbieten oder gehören Sie selbst zur Risikogruppe und fragen um Hilfe?

Dieses Formular hilft Ihnen bei der Nachbarschaftshilfe! (PDF, 22 KB)

Weitere Informationen:

Übersicht der folgenden Informationen

  • der Stadt Bernau
  • des Landkreises Barnim
  • des Landes Brandenburg
  • der Bundesregierung

Stadt Bernau bei Berlin

  • In Abstimmung zwischen dem Bürgermeister André Stahl und dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Péter Vida, wurde beschlossen:
    • nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung (2. April) und die jeweils nächsten Sitzungen der dazugehörigen Fachausschüsse sowie Ortsbeiratssitzungen in den beiden Wochen davor entfallen
    • ausgenommen: Hauptausschuss, damit unaufschiebbare Entscheidungen, die die Stadt betreffen, vorgenommen werden können

Das Einwohnermeldeamt, das Standesamt und die Stadtkasse bieten ab sofort keine regulären Sprechzeiten an und bleiben für den Besucherverkehr geschlossen. In unaufschiebbaren Fällen muss ein Termin vorab telefonisch vereinbart werden.
Die Ämter sind telefonisch wie folgt erreichbar:

  • Einwohnermeldeamt: 365-258
  • Standesamt: 365-260
  • Stadtkasse: 365-233.

Für alle weiteren Ämter der Stadt gilt der Appell an die Bürgerinnen und Bürger, nur in wirklich wichtigen, unaufschiebbaren Fällen die Fachbereiche der Verwaltung aufzusuchen und Anliegen bzw. Fragen möglichst per Telefon oder E-Mail zu klären. Für Auskünfte oder allgemeine Beratungen können die Bürgerinnen und Bürger den telefonischen Service oder die Online-Dienste der Verwaltung (www.bernau.de) nutzen.

Die Stadtverwaltung ist wie folgt zu erreichen:

Kinder und Jugendliche

Bernauer Gesundheitswesen, Unternehmen und Dienstleistungen

Gesunde Distanz und solidarische Nähe – die Agentur Ehrenamt vermittelt Hilfe und Helfer

Im Niederbarnim können sich Hilfesuchende und Freiwillige an die Lobetaler Ehrenamtsagenturen in Bernau und Ahrensfelde wenden. Wer Hilfe sucht oder Hilfe leisten kann, wendet sich an info@ehrenamt-barnim.de. Telefonisch ist die Bernauer Agentur unter 03338-3603137 zu erreichen. Für Ahrensfelde wählen Sie 030 9366905314. Bei Abwesenheit ist jeweils ein Anrufbeantworter geschaltet der mehrmals am Tag abgehört wird.

Quelle: Facebook

  • Verzicht auf den Einstieg an der 1. Wagentür. Die Fahrgäste sind aufgefordert, die 2., ggf. 3. Wagentür, zu nutzen. Bis auf weiteres findet im Fahrzeug kein Verkauf von Fahrausweisen statt. Fahrgäste werden aufgefordert Zeitfahrausweise oder Handytickets zu nutzen.
  • Bitte Abstand zu den Mitarbeitenden zu halten, damit diese weiterhin gesund ihren Dienst absolvieren können.
  • Ab Mittwoch, 18. März, werden unsere Busse (im Barnim) nach dem Ferienfahrplan fahren.
  • Kundencenter:

 

Quelle: Facebook und Barnimer Busgesellschaft

Bis 19.4. keine Entsorgung von Sperrmüll

Die Präventionsmaßnahmen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, beeinflussen nun auch die Abläufe in der Barnimer Abfallwirtschaft. Zum Schutz der Mitarbeiter*innen und damit auch zum Erhalt einer leistungsfähigen Abfallentsorgung, wird die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft ihre Services bis voraussichtlich 19. April 2020 einschränken:

  • Ab sofort ist die Kundenbetreuung der BDG nur noch telefonisch oder per E-Mail zu erreichen.
  • Des Weiteren schließen ab Mittwoch, 18. März die Wertstoffhöfe in Ahrensfelde, Althüttendorf, Wandlitz und Werneuchen. Die Recyclinghöfe in Bernau und Eberswalde öffnen ab Mittwoch nur eingeschränkt von Montag bis Freitag in der Zeit von 12 bis 18 Uhr. Der Hof in Eberswalde bleibt weiterhin auch mittwochs geschlossen. Samstags bleiben die Standorte ebenfalls geschlossen.
  • Die Abholung von Sperrmüll wird bis auf weiteres ausgesetzt. Die bisher beantragten Sperrmüllabholungen werden zügig abgearbeitet, neue Termine werden aktuell nicht vergeben. In dringenden Fällen, wie beispielsweise einer Haushaltsauflösung, können Termine telefonisch vereinbart werden.

„Es ist uns wichtig, die Entsorgung von Haus- und Biomüll sowie Papier zu den bekannten Abfuhrterminen sicherzustellen. Wir bitten daher alle Barnimer*innen um Verständnis für die nun ergriffenen Maßnahmen und auch um ihre Unterstützung. Wir versuchen, die aktuell nicht durchzuführenden Sammlungen so schnell wie möglich nachzuholen“, betont Christian Mehnert, Geschäftsführer der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH.

Aktuelle Informationen und Hinweise zur Abfallentsorgung erhalten Sie über die BDG-Müll-App oder auf der Internetseite www.kw-bdg-barnim.de.

Die BDG-Kundenbetreuer*innen erreichen Sie per Mail an:

  • allgemeine Infomration des Immanuel Klinikums Bernau zum Coronavirus
  • Am Sonntagmorgen ist eine Teststelle für Infektionen mit dem Corona-Virus am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg in Betrieb gegangen. Im Testzelt werden Bürger*innen nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Barnim mit Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Corona-Virus getestet.

    Auf Initiative des Landrates des Landkreises Barnim sind an den Standorten Bernau und Eberswalde je ein Testzelt in Betrieb gegangen, um die Kapazitäten der örtlichen Krankenhäuser zu entlasten. „Das Testzelt entlastet das Immanuel Klinikum Bernau enorm, denn das Krankenhaus muss damit keine personellen Ressourcen für das Testverfahren bereitstellen“, so Geschäftsführer Andreas Linke.

    Der reguläre Krankenhausbetrieb läuft damit getrennt vom Testverfahren ab. Das Testzelt befindet sich auf dem Krankenhausgelände unweit des Hubschrauberlandeplatzes und ist ausgeschildert. Die Teststelle dient entsprechend dem Vorbild der Berliner Charité ausschließlich der Abklärung von Corona-Fällen. Um sicherzustellen, dass die bestehenden Laborkapazitäten nicht unnötig überlastet werden, werden nur diejenigen Personen getestet, die vorheriger Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Barnim unter der Telefonnummer 03334 214-1601 dazu aufgefordert werden. Deshalb sollten sich Bürgerinnen und Bürger, die Symptome wie Fieber, trockenen Husten und/oder Atemnot haben und in den letzten 14 Tagen Kontakt zu Personen mit bestätigtem Corona-Nachweis hatten oder sich in den vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, an das Gesundheitsamt wenden.

    „Ich bin dankbar für die gute Zusammenarbeit zwischen Land, Landkreis und dem Immanuel Klinikum Bernau“, so Bernaus Bürgermeister André Stahl. Darüber hinaus laufen am Immanuel Klinikum Bernau  intensive Vorbereitungen, um im Bedarfsfall die Kapazitäten in dem noch nicht in Betrieb genommenen Erweiterungsbau ausbauen zu können.

 
  • Telefon- und Online-Zugänge werden intensiviert und ausgebaut
  • Persönliche Kontakte werden reduziert

Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie möglichst zu verlangsamen, weist das Jobcenter Barnim zur Anliegensklärung auf die telefonische Kontaktaufnahme hin. Dabei sollten vorrangig die bekannten Kontaktdaten der Arbeitsvermittler*innen und der Ansprechpartner*innen im Leistungsbereich genutzt werden.

Zusätzlich sind die Standorte unter folgenden Servicenummern erreichbar:
Eberswalde 03334-37 3500 sowie Bernau 03338-7526 350

Noch bequemer und rund um die Uhr können über jobcenter.digital Veränderungen mitgeteilt, Unterlagen hochgeladen und Weiterbewilligungsanträge gestellt werden. Weitere Informationen sowie Unterlagen zum Download finden sich auf der Homepage: www.jobcenter-barnim.de

Corona-News Die Tafel Bernau lässt bedürftige Tafel-Nutzer nicht allein. Das Angebot der mobilen Tafel wird verstärkt.

In dieser vorher noch nie da gewesenen Notlage sind die Tafeln für jede Hilfe dankbar!

Quelle: Facebook

Die Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft mbH des Landkreises Barnim (WITO) informiert auf ihren Seiten auch über den Umgang mit dem Coronavirus für den Landkreis und informiert über Unterstützungsmöglichkeiten für Barnimer Unternehmen.

Beratende Unterstützung:

Uwe Heinrich
heinrich@wito-barnim.de
Telefon: 03334 59231
Fax: 03334 59337

Veranstaltungen/Vereine/Restaurants

Veranstaltungen sämtlicher Art in öffentlichen Räumen der Kommunen in Bernau sind untersagt (alle öffentlichen Gebäude und Einrichtungen der Stadt Bernau bei Berlin, Turnhallen, Sportplätze, Kultureinrichtungen sowie Dorfgemeinschaftshäuser) vom 13.3. bis (einschließlich) 19.4.

Stand 17.3.: Öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmern sind untersagt. Quelle: Allgemeinverfügung des Landrates des Landkreises Barnim (PDF 124 KB)

Landkreis Barnim

Land Brandenburg

  • Pressekonferenz 17.30 Uhr: Twitter

Das öffentliche Leben im Land Brandenburg wird zur Eindämmung des neuartigen Corona-Virus vorerst bis zum 19. April weiter eingeschränkt. Das Kabinett unter Vorsitz von Ministerpräsident Dietmar Woidke beschloss dazu heute die angekündigte Rechtsverordnung. Woidke: „Die gestern mit der Bundeskanzlerin und den anderen Bundesländern einvernehmlich getroffenen Festlegungen dienen einem Ziel: Die Ausbreitung des Virus muss verlangsamt werden, damit unser Gesundheitssystem weiterhin alle Erkrankten versorgen kann." Er stellte die Verordnung gemeinsam mit Justizministerin Susanne Hoffmann im Anschluss vor. Im Kabinett informierte zudem Finanzministerin Katrin Lange über die geplante finanzielle Unterstützung von Betroffenen.

[...]

Außerdem müssen Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr schließen. Ausnahmen gelten für den Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau- und Gartenmärkte, Tierbedarfshandel und den Großhandel. Damit können in großen Einkaufsmalls diese Verkaufsbereiche geöffnet bleiben. Für all diese Bereiche wird das Sonntagsverkaufsverbot für die Dauer der Gültigkeit der Verordnung (bis 19. April) aufgehoben. Sie können demnach sonntags von 12 bis 18 Uhr öffnen.

Weitere Informationen | Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (PDF 727 KB, vom 17.3.; Gültigkeit: 18.3.-19.4.)

Die Landesregierungen Brandenburgs und Berlins kommen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie am Mittwoch, 18. März, zu einer kurzfristig anberaumten gemeinsamen Kabinettssitzung in Potsdam zusammen. Themen der Beratungen im Brandenburg-Saal der Staatskanzlei sind vor allem eine enge Abstimmung zwischen den Krisenstäben beider Länder, ein möglichst einheitliches Vorgehen bei der Eindämmung der Pandemie und Fragen der Notfall- und medizinischen Versorgung sowie des Nahverkehrs und der Infrastrukturen.

Vorverlegung auf 14.30 Uhr | Pressekonferenz | Live-Übertragung im rbb

Quelle: Land Brandenburg | Twitter Staatskanzlei des Landes Brandenburg

Bundesregierung

Die Bundesregierung hat mit den Ländern Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben vereinbart.

Diese sollen kurzfristig, voraussichtlich bereits ab Mittwoch, 18. März, in Kraft treten. (Quelle: Twitter/Staatskanzlei Brandenburg)

Quelle: Bundesregierung

  • Einzelhandel für Lebensmittel,
  • Wochenmärkte,
  • Abhol- und Lieferdienste,
  • Getränkemärkte
  • Apotheken,
  • Sanitätshäuser,
  • Drogerien,
  • Banken und Sparkassen,
  • Tankstellen,
  • Poststellen,
  • Friseure,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • Zeitungsverkauf,
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte,
  • Großhandel

Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen,
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen,
  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
  • Spielplätze

Zusammenkünfte in

  • Vereinen,
  • Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie
  • Kirchen, Moscheen, Synagogen und anderer Glaubensgemeinschaften
  • Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
  • Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, um den Besuch zu beschränken
  • Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird
  • generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben
  • Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels
    • Abstandsregelung für die Tische,
    • Reglementierung der Besucherzahl,
    • Hygienemaßnahmen und –hinweise
  • Übernachtungsangebote im Inland: nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken
  • Restaurants und Speisegaststätten: frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18 Uhr zu schließen

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen. Um diesen entgegenzuwirken, treten die Neuregelungen für einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft. "Neben der Gesundheit der Menschen müssen wir auch ihre Arbeitsplätze schützen", so Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen ins Ausland ab. Das Risiko für Reisende, dass sie die Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit zu hoch.

15.3.: Zur Eindämmung des Coronavirus schränkt die Bundesregierung vorübergehend den grenzüberschreitenden Verkehr aus Frankreich, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und Dänemark ein. Der Warenverkehr bleibt möglich, auch Berufspendler können einreisen. Das gab Bundesinnenminister Seehofer bekannt.

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