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Beirat für behinderte Menschen der Stadt Bernau

Seit über 25 Jahren setzt sich der Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Bernau für die Belange von Menschen mit seelischen, körperlichen und/oder geistigen Behinderungen ein und vertritt ihre Interessen gegenüber der Politik und der Verwaltung. Derzeit zählt der Beirat etwa 20 Einrichtungen, Verbände und Selbsthilfegruppen aus den unterschiedlichsten Bereichen als Mitglieder.

Sabine Jäger, die Beauftragte für die Integration behinderter Menschen des Landkreises Barnim, unterstützt den Beirat tatkräftig. Sie alle haben ein offenes Ohr für die Sorgen, Nöte und Bedürfnisse von aktuell über 8.200 Bernauerinnen und Bernauern (darunter etwa 6.200 Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung). Das entspricht einem Anteil von 20 Prozent der Bernauer Bevölkerung, der auf eine barrierefreie Umwelt angewiesen ist.

Termine für Beiratssitzungen

Wenn Sie als Gast an einer Sitzung teilnehmen möchten, kontaktieren Sie bitte Sabine Jäger, die Beauftragte für die Integration behinderter Menschen des Landkreises Barnim unter (03334) 2141335.

  • 26. März, 15 Uhr im Treff 23, Breitscheidstraße 43a
  • 23. April
  • 28. Mai
  • 25. Juni
  • 24. September
  • 22. Oktober
  • 26. November

Mitglieder des Beirates

Aktivitäten des Beirates

Aktionstag "Aktion Mensch" — 5. Mai

Um auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam zu machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können, ist 1992 ein Protesttag entstanden. Ziel des Europäischen Protesttages ist die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Daher veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe rund um den 5. Mai überall in Deutschland Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche, Demonstrationen und andere Aktionen. Dabei geht es darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden.

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Begehungen und Handreichungen

Regelmäßig finden gemeinsamer Begehungen mit Vertretern der Stadtverwaltung und Stadtverordneten statt, um insbesondere die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu überprüfen (Abdeckung von Kabeln, Pflasterung, etc.). Anschließend wurden Umsetzungshinweise für eine barrierefreie Gestaltung erarbeitet und an die Verantwortlichen übergeben.

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Ausstellung: 25 Jahre Beirat für behinderte Menschen

Zum 25-jährigen Jubiläum blickte ab dem 5. Mai 2017 eine Ausstellung im Bernauer Ratssaal auf ein Vierteljahrhundert Arbeit des Beirates für Menschen mit Behinderung der Stadt Bernau bei Berlin zurück. Die ausgestellten Fotos, Dokumente und Presseberichte machen sichtbar, was dank der Unterstützung vieler Helfer, auf dem Weg zu einer barrierefreien Stadt bereits erreicht werden konnte. Zudem sollte die Ausstellung zum Nachdenken anregen, den Blick auf noch offene Herausforderungen lenken und Anstoß sein, das Thema Barrierefreiheit nicht aus den Augen zu verlieren.

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Über 25 Jahren für ein barrierefreies Bernau

Seit 1992 gibt es in der Stadt Bernau bei Berlin einen Beirat für behinderte Menschen, der sich für die Belange von Menschen mit seelischen, körperlichen und/oder geistigen Behinderungen engagiert. Er vertritt in der Hussitenstadt ihre Interessen gegenüber der Politik und der Verwaltung.

Derzeit zählt der Beirat etwa 20 Einrichtungen, Verbände und Selbsthilfegruppen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Die Mitglieder erhalten tatkräftige Unterstützung der Beauftragten für die Integration behinderter Menschen des Landkreises Barnim, Sabine Jäger. Sie alle haben ein offenes Ohr für die Sorgen, Nöte und Bedürfnisse von aktuell über 8.200 Bernauerinnen und Bernauern (darunter etwa 6.200 Menschen mit einer anerkannten Schwerbehinderung). Das entspricht einem Anteil von 20 Prozent der Bernauer Bevölkerung, der auf eine barrierefreie Umwelt angewiesen ist.

Der Beirat für behinderte Menschen der Stadt Bernau kommt in regelmäßigen Sitzungen mit Vertretern der Stadtverwaltung zusammen, um diese in ihrer täglichen Arbeit in allen Bereichen auf die Notwendigkeit von Barrierefreiheit aufmerksam zu machen. So setzt er sich ein für den Abbau baulicher Barrieren — unter anderem bei Stufen, Zugängen, fehlenden Rampen und Aufzügen, Bordsteinen, Ampelanlagen.

Aktiv für ein barrierefreies Bernau

Er fordert zudem eine ausreichende Anzahl barrierefreier Parkplätze und Toiletten sowie für jedermann zugängliche Veranstaltungen. Eine genauso wichtige und oft weitaus größere Herausforderung ist der Abbau von Barrieren in den Köpfen der Menschen. So finden immer wieder Aktionstage und Veranstaltungen statt, um möglichst öffentlichkeitswirksam für das wichtige Thema Barrierefreiheit zu sensibilisieren und bei den Leuten um Verständnis und Empathie füreinander zu werben.

Seit 1998 sind ständig Mitglieder des Beirates als sachkundige Einwohner in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung vertreten. Im Juni 2002 folgte der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, der „Erklärung von Barcelona“ beizutreten, in der europäische Städte sich verpflichten, auf kommunaler Ebene besonders auf die Belange von Menschen mit Behinderungen einzugehen. In diesem Zusammenhang wurde auch das Konzept „Barrierefreies Bernau“ verabschiedet. Es ist Arbeitsgrundlage sowohl für die Bernauer Stadtverordneten, als auch für die Mitarbeiter der Bernauer Stadtverwaltung und dient dem Beirat für behinderte Menschen als Leitlinie ihrer täglichen Arbeit. Eine weitere Basis des Handelns ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung von 2006, deren Ziel es ist, allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.