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Der Podcast für Kunst & Kultur in Bernau

Der Podcast für Kunst & Kultur in Bernau
Von und mit Anja Guttenberger und Frederiek Weda

Bernau hat kulturell Einiges zu bieten hat. In ihrem Podcast sprechen Anja Guttenberger (Leiterin des UNESCO-Besucherzentrums am Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau) und Frederiek Weda (Leiterin der Galerie Bernau) deswegen jetzt regelmäßig mit


Kulturschaffenden, Künstler*innen und Bürger*innen über Kunst und Kultur in Bernau. In KNTXT – Bernauer Stadtgespräche wird hinter die Fassaden geschaut und das kulturelle Leben in Bernau beleuchtet. Jede Folge ist ein weiterer Baustein, mit dem die Vielseitigkeit der Kleinstadt Bernau Folge für Folge zu einem großen Ganzen zusammengesetzt wird.

#13 Eine App für Jugendliche von Jugendlichen

In unserer 13. Folge waren Lilly, Daniel und Richard, die alle Schüler*innen des Oberstufenzentrums I Barnim am Bauhaus Campus Bernau sind, und deren Lehrer für Mediengestaltung, Dennis Meier-Schindler, zu Gast. In ihrem Seminarkurs haben sie während des vergangenen Schuljahres Quiztouren für die neue "Bauhaus Denkmal Bernau" App entwickelt. Sogar eine eigene Schülerfirma wurde zu diesem Zweck gegründet und das Schulkonzept neu auf "Bauhaus" ausgerichtet. Was wünschen sich Jugendliche, um die Bernauer UNESCO-Welterbestätte auch für Gleichaltrige attraktiv, interessant und erfahrbar zu machen?

Bauhaus Denkmal Bernau im ios AppStore:
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Bauhaus Denkmal Bernau im AndroidStore:
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#12 Bauhaus Denkmal Bundesschule III: Besetzung und Antisemitismus (1933-45)

In der 12. Folge setzt sich unsere Serie „Bauhaus Denkmal Bundesschule“ mit dem 3. Teil zur NS-Zeit der ehemaligen ADGB-Bundesschule von 1933 bis 1945 fort. Der Antisemitismusforscher Prof. Wolfgang Benz spricht in diesem Podcast über die Ergebnisse und erstaunliche Erkenntnisse seines Projektes zur NS-Zeit an der ehemaligen ADGB-Bundesschule, das er Studierenden der Technischen Universität Berlin im Jahr 2009 umgesetzt hat. Diese Folge widmet sich den dunklen Jahren der ehemaligen Bundesschule, während der sie von den Nationalsozialisten besetzt, zur perfiden Planung der Vernichtung der Juden und dem inszenierten Start des Zweiten Weltkriegs herhalten musste.

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#11 Hexenverfolung in Bernau: Der Fall Dorothea Meermann


Fakten zur Folge:

Tobias Seiler: Chronik der Stadt Bernau 1736

Wellen der europäischen Hexenverfolgung:

  • Erste Welle der Hexenverfolgung in Europa 1500-1530/ Erste bekannte Fälle in Bernau 1536, 1537
  • Zweite Welle um 1560
  • Dritte Welle und Höhepunkt der Verfolgung zwischen 1580 und 1650

In Bernau ein Dokument von 1583, das die erste Inhaftierung von einer Frau, die Selckoinne genannt (es handelt sich sehr wahrscheinlich um Dorothea Meerman, verheiratete Selcho). Die Chronik nennt die Mutter und Großmutter von Dorothea Meerman als wegen Zauberei Verbrannte um 1680. Beides könnte in Zusammenhang gesehen werden.

In unserer 11. Folge hatten wir die Historikerin Dr. Birgit Schädlich zu Gast. Ihr wisst, vergangenes und dieses Jahr konnte und kann das beliebte Hussitenfest in Bernau leider coronabedingt nicht stattfinden, ein großes Fest, dass auch von vielen Menschen von außerhalb gern besucht wird und bei dem die mittelalterliche Geschichte unserer Stadt thematisiert wird. Oftmals aber auch zu stereotypisch? Mit Birgit Schädlich sprachen wir über die Hexenverfolgung in Bernau. Im Mittelpunkt stand dabei eine Frau, über die die Historikerin auch nach über 350 Jahren jede Menge Informationen herausgefunden hat: Dorothea Meermann. Anhand ihres Leidensweges wird die abstrakte Vorstellung der Hexenverfolgung in Bernau nun ganz real.

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Die meisten Bernauer Prozesse finden zwischen 1617 und 1622 statt, die letzten 1653 und 1658 statt.

In der Fachliteratur wird von rund 70.000 Hinrichtungen zwischen 1400 und 1800 infolge der Hexenprozesse in Europa, davon 40.000 im damaligen Deutschen Reich ausgegangen. Die Zahl der Prozesse ist noch größer, denn immer gelang es auch Angeklagten sich durch die Prozesse von dem Vorwurf der Zauberei „loszurechten“. In Mecklenburg wird die Hinrichtungszahl mit mindestens 1.609 bei etwa 4.000 Prozessen angegeben (Katrin Möller: Dass Willkür über Recht ginge). Für Brandenburg gibt es noch keinen Überblick. Die letzte Hinrichtung in Brandenburg wurde 1701 im uckermärkischen Fergitz durchgeführt.

#10 Bauhaus Denkmal Bundesschule II: 300 Meter Silberstoff

Um dem unerwünschten Schalleffekt in der Aula der Bundesschule in Bernau entgegenzuwirken und das Licht im gesamten Raum optimal zu verteilen, brauchte es ein Material, das beide Anforderungen erfüllen konnte. Da es 1929 ein solches Material noch nicht gab, beauftragte das Bauhaus kurzerhand eine seiner besten Weberinnen damit, in ihrer Diplomarbeit einen entsprechenden Stoff zu entwickeln. Anni Albers entwarf ein metallisch glänzendes Gewebe aus Zellophan, Chenille und Baumwolle. Der Stoff wurde nun im Auftrag der Josef & Anni Albers Foundation von dem niederländischen Jongeriuslab reproduziert.

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#09 Kulturamtstalk

In der 9. Folge von KNTXT – Bernauer Stadtgespräche haben wir mit dem Bernauer Kulturamtsleiter, Christian Schwerdtner, gesprochen. Per Definition ist ein Kulturamt „eine mit kulturellen Angelegenheiten betraute kommunale Behörde“. Aber was bedeutet das eigentlich in der Praxis? Christian Schwerdtner hat uns von seinem Werdegang nach Bernau erzählt und davon, welche Aufgaben und Orte das Kulturamt hier erfüllt und betreut. Und natürlich auch, welche Veranstaltungen in diesem Jahr noch zu erwarten sind.

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#08 Bauhaus Denkmal Bundesschule I: Bauhaus und ADGB (1928-33)

Mit der 8. Folge unseres Bernau-Podcasts startet unsere erste Podcast-Serie: Bauhaus Denkmal Bundesschule. Bis zur Eröffnung des Besucherzentrums im Herbst 2021 führen wir Gespräche mit Experten zur über 90-jährigen Bau- und Nutzungsgeschichte des Bauhausensembles, um so abschließend einen optimalen Überblick über alle Epochen zu haben. Im 1. Teil erzählt Anja Guttenberger, zukünftige Leiterin des Bauhaus-Besucherzentrums, wieso die ehemalige ADGB-Bundesschule in Bernau entstand und warum sie gerade vom Bauhaus gebaut wurde.

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Film-Liste der ADGB-Bundesschule, 1931, Bundesarchiv

#07 Magic City

Vom 19. März bis 19. April zeigt die Künstlerin Beatrice Schuett Moumdjian ihre neue Fotoarbeit „Magic City“ (2021) in Bernau. Da Galerien zurzeit noch nicht wieder geöffnet sind, verlegten die Künstlerin und Galerieleiterin Frederiek Weda die Arbeit kurzerhand in den öffentlichen Raum. Auf Gleis 5 am Bahnhof Bernau eröffnet sich den Zugreisenden nun in einer Plakatausstellung Moumdjians „Magic City“ – zerstörte Kirchen der typisch armenischen Architektur, gebaut aus kulinarischen und materiellen Erinnerungsstücken Moumdjians. Passend dazu ist diesmal der Fotograf Claudio Gobbi zu Gast im Podcast. Seine Publikation „Arménie Ville“ dokumentiert armenische Sakralbauten in aller Welt und war damit ein Stück Inspiration für die Künstlerin. Diese Folge ist unsere erste in deutscher und englischer Sprache. Have fun listening!

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#06 Zwischen DDR-Design und Stadtabriss

Im 2. Teil unseres Gespräches mit Friedemann Seeger erzählt er über sein Studium an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Design in Ost und West und wie er 1975 nach Bernau kam. Als Mitarbeiter im Kollektiv zum Abriss maroder Fachwerkhäuser in der Bernauer Innenstadt plante Friedemann Seeger deren Umbau zur sozialistischen Musterstadt mit. Seine Erinnerungen an diese Zeit, in der sich das Gesicht Bernaus komplett änderte, sind ein wichtiges Stück Zeit- und Stadtgeschichte. Das scheinbare Durcheinander und Nebeneinander unterschiedlicher Baustile vom Mittelalter bis in die späten 1970er-Jahre zieht sich wie ein roter Faden durch den Stadtkern und ergibt für uns endlich einen historisch tieferen Sinn.

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#05 Let's talk Bauhaus

Friedemann Seeger prägt seit 1975 das architektonische Bild Bernaus mit – erst im Planungskollektiv zum Stadtabriss und dem darauffolgenden Aufbau als sozialistische Musterstadt, später im Bernauer Stadtplanungsamt. Als Alumni der Kunsthochschule Burg Giebichenstein kam er schon früh mit dem Bauhaus in Berührung. Heute ist er Vorsitzender des baudenkmal bundesschule bernau. Dies ist der erste Teil des Gespräches mit Friedemann Seeger, in dem wir uns über das Bauhaus, die Bundesschule und deren Erweiterungsbauten unterhalten.

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Das Buch Hannes Meyer. Im Streit der Deutungen findet Ihr bei Spectorbooks. Einen Artikel zu den Waterstradt-Bauten findet Ihr hier: www.bauhaus-imaginista.org.

#04 Galerie Bernau


Die GALERIE BERNAU, ein Ort für für zeitgenössische Kunst, liegt inmitten des historischen Stadtkerns von Bernau. In dieser Folge von KNTXT – Bernauer Stadtgespräche erzählt die Leiterin der Galerie, Frederiek Weda, was hier ausgestellt wird und wie alternative Formate zur Kunstvermittlung im Lockdown essentiell wurden. Sie gibt außerdem Einblicke in das Jahresprogramm 2021 sowie in den Ausschreibungs- und Juryprozess, der jedes Jahr im März startet und das Programm für das kommende Jahr bestimmt.

www.galerie-bernau.de | @galerie_bernau

#03 Irgendwo im Nirgendwo

In der dritten Folge von KNTXT – Bernauer Stadtgespräche spricht Frederiek Weda mit dem Maler Karsten Kelsch. Seine Videoarbeit „Irgendwo im Nirgendwo“ (2018–2021) bildet den Auftakt für das diesjährige Jahresprogramm der Galerie Bernau. Aufnahmen zeigen den Künstler im Schaffensprozess zur gleichnamigen Arbeit, die vom Verschwinden eines Ortes in der Lausitz handelt.

www.galerie-bernau.de | www.karstenkelsch.de | www.bauhaus-denkmal-bernau.de

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#02 Als Bufdi in Bernau

In der zweiten Folge unseres Podcasts geht es um Lara. Sie ist 23 Jahre jung, Bufdi in der Galerie in Bernau und noch neu in der Stadt. Im Oktober letzten Jahres hat sie ihren Bundesfreiwilligendienst begonnen. Welche Aufgaben Lara in der Galerie Bernau erfüllt, wie sie in das Freiwilligenjahr kurz vor dem Corona-Lockdown gestartet ist und wieso sie nach Bernau gekommen ist, erzählt sie in dieser Folge.

www.bundesfreiwilligendienst.de | www.galerie-bernau.de | www.bauhaus-denkmal-bernau.de

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#01 Pilotfolge

In der ersten Folge von KNTXT – Bernauer Stadtgespräche stellen sich Anja Guttenberger und Frederiek Weda vor: Wo kommen sie her? Was tun sie in Bernau? Und warum wollen sie eigentlich diesen Podcast starten?

Alle Wege führen nach ... Bernau: Frederiek kommt ursprünglich aus den Niederlanden. Sie hat es in die Kleinstadt Bernau mehr zufällig verschlagen. Anja wuchs hier auf und fühlt sich nach einigen Umwegen am Bauhaus Denkmal Bernau endlich wieder „Zuhause angekommen“. Mit ihrem Podcast wollen sie zukünftig auf die Suche nach Kunst und Kultur in Bernau gehen.