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Bernau für ALLE

Wie kommt die junge Familie mit einem Kinderwagen in den Bus? Wie finden Blinde sich im Einkaufsladen zurecht? Stehen unsere Türen allen Bernauer*innen offen?  Wie kommt die Rollstuhlfahrerin zur Restauranttoilette im Obergeschoss? Was erwarten Besucher*innen beim Besuch unserer Stadt Wie informieren sich Ältere ohne Internet? Wo sind unsere Grenzen als Gesellschaft, als Stadt? Und vor allem: Wie machen wir gemeinsam Bernau offener und zugänglicher? Zu diesen Fragen möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen!

 

Hintergrund

Die Stadt Bernau ist im Jahr 2002 der Erklärung von Barcelona, die anlässlich des Europäischen Kongresses „Die Stadt und die Behinderten“ verabschiedet worden war, beigetreten und strebt eine flächendeckende Entwicklung zu einer barrierefreien und inklusiven Stadt an.

Im Rahmen des von der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal beantragten Förderprojektes Aktion Mensch „Inklusion“ arbeitet das Planungsbüro die raumplaner gemeinsam mit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, der Stadt Bernau bei Berlin, dem Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Bernau sowie der BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH daran, ein aktives und engagiertes Netzwerk für Inklusion und Teilhabe zu entwickeln. Das Netzwerk soll unter dem Thema „Inklusion — Bernau für ALLE“ aus Verantwortungsträgern regionaler Institutionen, Vereinen, Wirtschaftsunternehmen, der Kommune und interessierten Bürger*innen bestehen.

Aufgabenstellung

Aktueller Stand

Um Handlungsempfehlungen für ein inklusives Bernau geben zu können, wurde durch eine SWOT1-Analyse der IST-Zustand für verschiedene Themenbereiche bewertet und weitere Bedarfe identifiziert. Die SWOT-Analyse bildete die Grundlage für eine dialogorientierte Erarbeitung von Themenschwerpunkten, auf welcher aufbauend Ende November ein öffentlicher Workshop durchgeführt wurde, indem gemeinsam mit Bürger_innen an drei Thementischen Wünsche und Projektideen gesammelt wurden. Aus diesem großen Topf an Wünschen und Ideen wurden mittlerweile drei Schwerpunkte für die Entwicklung von nicht investiven Maßnahmen identifiziert, von denen eine oder mehrere Maßnahmen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Fördermittel im Jahr 2019 umgesetzt werden können.

  • 1. Schwerpunkt: Schulung von Personal und Ausbau von Netzwerken
  • 2. Schwerpunkt: Öffentlichkeitsarbeit — Weitergabe von Informationen für alle Zielgruppen
  • 3. Schwerpunkt: Sensibilisierung von Gewerbe und Einzelhandel durch Zertifikate

  
1 SWOT steht für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken) und dient der Positionsbestimmung und der Strategieentwicklung durch Analyse des Istzustandes.

Strategieforum „Bernau für ALLE — grenzenlos weiter!?“

Im Strategieforum „Bernau für ALLE — grenzenlos weiter!?“ am 27. November 2018 haben wir vielfältige und interessante Rückmeldungen erhalten, die die Grundlage für unsere weiteren Schritte im Jahr 2019 sein werden, über die wir Sie sehr gern informieren wollen.

An den drei Thementischen „Bildung und Arbeit“, „Soziales, Gesundheit und Marketing“ und „Freizeit, Verkehr und Wohnen“ diskutierten Bernauerinnen und Bernauer über Probleme, Wünsche und Ideen für ein „Bernau für ALLE“.

Impressionen vom Strategieforum